Zwischen Welten: Der Kaukasus von Ost nach West

Gerade sitze ich an der Routenplanung für mein neues Projekt: Im Sommer 2021 möchte ich zu Fuß den massiven Gebirgszug des hohen Kaukasus von Ost nach West überqueren. Ursprünglich wollte ich das schon letztes Jahr machen, dann machte Corona einen Strich durch die Rechnung. Dieses Jahr sieht es – im Hinblick auf die Machbarkeit meines Projekts – tatsächlich schon sehr viel besser aus.

Der Kaukasus, das höchste Gebirge Europas spannt sich auf über 1.000 Kilometern zwischen dem Kaspischen Meer und dem Schwarzen Meer auf, und seine Gipfel erreichen eine Höhe von 5.600 Metern (Elbrus). 

Schon lange fasziniert mich die Region, mit ihrer kulturellen, gesellschaftlichen und geografischen Vielfalt und Geschichte. Hier wurde einst der Titan Prometheus an die sturmumtosten Felsen geschmiedet, nachdem er den Göttern das Feuer geraubt hatte, um es den Menschen zu geben. Allein in diesem Mythos steckt viel von der Kraft, dem Konflikt und der Bedeutung dieser Region. 

Vor etwas über zwei Wochen habe ich die Planung wieder aufgenommen. Dokumentiert hat diesen ersten Tag Anna Hadzelek für den Bergfreundinnen-Podcast. Seitdem hat sich viel getan.

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GESICHTER IM EIS

Mein aktuelles Projekt „Gesichter im Eis“ ist ein mehrjähriges Portraitprojekt in Bild und Text, über die verbleibenden größeren Gletscher in den Alpen.

copyright Christian Bock

Eines der sichtbarsten Zeichen des globalen Temperaturanstiegs ist der weltweite Rückgang der Gletscher. Auch in unseren Breiten lässt sich anhand der Gletscherschmelze sehr plastisch darüber berichten, wie folgenschwer der Klimawandel ist. Heute ist weithin bekannt, dass die Gletscher der Alpen bis zum Ende des 21. Jahrhunderts fast vollständig verschwunden sein werden.

Gemeinsam mit meinem guten Freund, dem Fotografen Christian Bock will ich möglichst viel Zeit mit diesen imposanten weisen Riesen verbringen, bevor sie – großteils noch innerhalb unserer Lebenszeit – den Folgen des Klimawandels vollständig zum Opfer gefallen sind.

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Neues Buch !!

Durch Schnee, Schluchten und Stromschnellen

Rot leuchtende Bögen aus Sandstein, unglaubliche Farbkontraste zwischen Fels und Wasser und grenzenlose Weite. Ob zu Fuß am gefrorenen Fluss entlang, im traditionellen Dory-Holzboot durch Stromschnellen oder im Packraft durch idyllische Landschaften – Ana Zirner ist ganz nah dran am Colorado River. Sie genießt seine Wildheit im Grand Canyon und leidet mit ihm, wenn er in Mexiko versiegt. Mal stimmt sie fröhlich, mal nachdenklich – immer jedoch begeistert sie mit ihrer starken Stimme und malt anhand des Mikrokosmos des Colorado ein Bild des heutigen US-Amerika und unserer modernen Gesellschaft.

Ein signiertes Exemplar, auf Wunsch auch mit Widmung, bekommt ihr direkt bei mir. Online könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen. Die Termine für alle Vorträge und Lesungen findet ihr hier.

Trinkwasser unterwegs

Insbesondere auf meiner Expedition im Westen der USA habe ich festgestellt, wie essentiell es ist nicht nur den richtigen Wasserfilter dabei zu haben, sondern auch ausreichend Behälter dafür. Ich hatte zwei 1,5 Liter Nalgene Flaschen dabei, sowie eine weitere Literflasche mit einem „Notfall-Liter“. Um Wasser aus dem sedimentreichen Colorado River zu filtern, musste ich es über Nacht in Eimern setzen lassen. Dann habe ich mit meinem kleinen MSR TrailShot Filter das klare Wasser in die Flaschen gepumpt.

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Teil 4: Verzicht ist Gewinn – Warum weniger Konsum Spaß macht

Wenn wir über Umwelt- und Klimaschutz reden, schwingt meistens die Aufforderung zum Verzicht mit. Insofern würde uns ein umwelt- und klimafreundlicheres Leben nicht nur Lebensqualität nehmen, sondern auch Freiheit, Geld und Zeit. Ich erzähle in diesem Beitrag davon, warum ich im Gegensatz dazu das Gefühl habe, meine Lebensqualität steigere sich zunehmend mit der Umstellung.

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Teil 3: Physische und psychische Nachhaltigkeit oder: Ich bin ein Hybrid

Auch dem Körper genug Zeit für Regeneration, und den Emotionen für die Verarbeitung wichtiger Ereignisse zu lassen, empfinde ich inzwischen als einen wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit. Gerade dann, wenn man sich physisch und psychisch – also menschlich – weiterentwickeln will. Wie ich versuche meinem Ego zu begegnen und das eigene Maß zu finden, darum geht es in diesem Beitrag.

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Die Bedeutung von Nachhaltigkeit

Global denken, lokal handeln

Dass mich die Themen Umwelt- und Klimaschutz noch mehr interessieren, seit ich die Berge zu meinem Lebensmittelpunkt gemacht habe, ist naheliegend. Fast täglich sehe, fühle, höre, rieche und schmecke ich nicht nur, wie wunderschön es draußen ist, ich erlebe an mir und den Menschen um mich herum, wie wichtig es ist, den Kontakt mit der Natur nicht zu verlieren.

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