14. Tag – Die beste Pasta. Basta.

Stecke: Obstanserseehütte – Sexten

Letzte Nacht war die erste in der das draußen schlafen echt beschissen war. Als ich mich in den Schlafsack gelegt habe, hat es schon leicht genieselt, ich dachte noch, dass es bestimmt gleich wieder aufhört. Dann bin ich eingeschlafen und habe nicht gemerkt wie es angefangen hat recht stark zu regnen. Als ich dann irgendwann von der Lautsatärke der großen Tropfen auf meiner Matte geweckt wurde, war die Mütze auf meinem Kopf schon klatschnass. Gesegneter Schlaf… Als ich Matte und Schlafsack hochhob, platschte ein Schwall Wasser auf meine Füße. Glücklicherweise war die Hütte ja nicht weit und so legte ich mich dort bibbernd in den Gastraum. Alles halb so wild.

Ansonsten war heute nur Abstieg und Abschied angesagt. Auf denn Weg kamen wir noch an der Südtiroler Alpe Nemes Hütte vorbei und ich habe mit Blick auf meinen Gipfel von Morgen (Rotwand) die beste Pasta mit Ragout seit ich mich erinnern kann gegessen. Außerdem gab es vom Wirt selbst gemachten Ricotta, den er vor Energie strotzend und stolz anpries. Sehr empfehlenswert!

Katalin ist jetzt wieder heim gefahren und ich sitze in Sexten vor dem Büro der arroganten Bergführer und ärgere mich mal wieder ein bisschen über die Menschen im Allgemeinen und die „Bergprofis“ im Speziellen. Aber die Details sind hier langweilig.

Wo ich heute schlafe weiß ich noch nicht. Aber das ist mir gerade auch egal, irgendwas wird sich ergeben und irgendwann werde ich irgendwo einschlafen. Ich mag es, das auf mich zukommen zu lassen.

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