11. Tag – Rasten, rosten, mästen

Strecke: Kurzer Jogg auf der Suche nach „Internet“ (ca. 200hm)… ansonsten nur die Treppe rauf und runter zwischen Lager und Gaststube im Hochweißsteinhaus (1837m)

Puh. Ich sitze. Immernoch. Und je mehr ich sitze umso kräftiger kribbeln die Flöhe in meinem Arsch. Ich freu mich darauf gleich zum „Internetspot“ zu sprinten, damit es wenigstens ein bisschen Bewegung gibt. Warum das alles? Das Wetter lässt zu wünschen übrig. Von hier aus wollen wir die „Königsetappe“ zur Porzehütte hinüber gehen. Das ist ein wunderschöner und langer Gratweg. Bei der Wetterprognose von ganztags Gewitter und Regen ist das einfach keine gute Idee. Vormittags haben wir dann einfach hier geholfen die Lager aufzuräumen und zu kehren. Da merkt man wieder, wie viel Arbeit das Hüttenpersonal hier täglich hat, obwohl es so „einfach“ wirkt. Ich hoffe, dass viele Menschen das so sehr zu schätzen wissen und entsprechend respektvoll mit den tollen Menschen umgehen, die all das für uns hier oben möglich machen.

Eigentlich könnte es gemütlich sein, hier in der Gaststube rumzuhängen. Aber die letzen Tage haben mich körperlich wenig gefordert und ich fühle mich nicht nach Pause machen. Ich bemühe mich es „sportlich“ zu nehmen, als eine gute Übung in Ruhe und Gelassenheit. Aber ich gebe zu, es fällt mir wirklich schwer es einfach zu akzeptieren. Ich kann das Wetter ja nicht ändern und mit Katalin unterwegs sein ist natürlich anders als allein. Es ist ja auch wirklich schön, mich mit ihr gemeinsam an all diesen wunderbaren Aussichten hier auf dem Karnischen Höhenweg freuen zu können.

Heute wird einfach viel gegessen. Das kann man hier nämlich fantastisch: der Salat kommt aus dem Garten der Hütte, es gibt frischen Bergkräutertee und alles gekochte ist unglaublich lecker. Ansonsten spielen wir Spiele und ich nutze mal wieder die Zeit zum Emails schreiben, Bloggen und organisieren. 

Und nach den obligatorischen Palatschinken werde ich mal eine Regenpause für eine Yogasession und etwas Blackroll Training nutzen. Ja. Sonst gibt es gerade nicht viel zu erzählen, bzw. habe ich jetzt so viele Stunden tippen hinter mir, dass ich gerade einfach keine Lust mehr habe.

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