10. Tag – Mount Nipples im Nebel

Strecke: Wolayerseehütte – Hochweißsteinhaus 

Nachts hat es ordentlich gestürmt. Ich war trotz mief und dicker Luft froh, im Lager zu schlafen. Auch wenn es ein komisches Gefühl war, wieder so ein definiertes Dach über dem Kopf zu haben. Nach einem ausgiebigen Frühstück (danke Mama) mit traumhaftem Seeblick sind wir dann um 8:30 losgegangen. Erst ging es wunderschön hinab in ein Tal. Es war sehr neblig, aber der Nebel war ständig in Bewegung, hebte und senkte sich wie ein magischer Teppich. Der Aufstieg ging über einen schönen Waldweg und die Sicht wurde immer besser. Im Norden tauchten zwei Bergspitzen aus dem Nebel auf, die wir sofort „Mount Nipples“ tauften.

Wir sind bis zum Giramondopass gut durchgekommen. Das war das Ziel, das noch vor dem angekündigten Gewitter zu schaffen. Es war auch Mittags noch so schön, dass wir uns ein Bad und eine Mittagspause unterhalb des Quinta Pasoli nicht entgehen lassen konnten. 

Und dann kam das Gewitter. Und nicht zu knapp. Es hat ordentlich gehagelt und der letzte Pass war recht schwer zu überwinden. Da waren wir sehr froh als wir (nach einem Heidelbeersnack am Weg) in die gemütlich warme Gaststube des Hochweißsteinhaus kamen.   

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