3. Tag

Koča na Doliču (2151m) – Triglav (2864m) – Lukna (das „Loch“, 1759m) – Bovški Gamsovec (2495m) – Pogačnikov dom na Kriških podih (2050m) – Sr. Kriško (mein Schlafplatz)

Habe gegessen. Aber platt bin ich immernoch. Ich könnte mir vorstellen, dass ich morgen Muskelkater habe. Nach den ersten zwei „Schontagen“ ging es dann heute doch recht ordentlich zur Sache. Ich war insgesamt 12 Stunden unterwegs. Um 7 sind wir los zum Triglav (oder Triglau, wie die Slowenen sagen) und das war sehr schön da oben, wenn auch recht voll. Der Abstieg zum Lukna hatte es ziemlich in sich, über 1000hm ging es recht steil bergab. Es war ordentlich Kletterei angesagt, kaum seilgesicherte Stellen und es war viel viel Trittsicherheit und vor Allem auch Schwindelfreiheit gefragt. Mir hat die Herausforderung großen Spaß gemacht. Zeitlich hat es sich aber recht gezogen, weil ich mit dem Rucksack steil bergab eine Menge Balance zusätzlich ausgleichen muss. Ich hatte sehr nette Gesellschaft von Freya und Daniel aus Tübingen, die zum ersten Mal in alpinem Gelände unterwegs waren und das wirklich heldenhaft gemeistert haben. Im Lukna hab ich dann eine Stunde Pause gemacht und danach ging es wieder 500hm hoch und danach auch wieder runter. Inzwischen war längst das Wasser ausgegangen, keine Quelle weit und breit, und ich ziemlich dehydriert. Deswegen gibt es heute von mir kleine literarischen Ergüsse mehr. Jetzt heißt’s letzte Kraft zusammen kratzen, eine Runde dehnen und dann einen Schlafplatz aufsuchen und schlaaaaafen.

Ich hab viel nachgedacht heute. Auch über Rhythmus. Aber dazu morgen mehr.


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